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Umweltministerium feiert „5 Jahre gentechnikanbaufreies Bayern" und würdigt Engagement von Naturschützern, Bauern und Imkern – Auszeichnung für Vorstandsmitglied des DBIB

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Frau Staatsministerin Ulrike Scharf, MdL mit Herrn Walter Haefeker.Am Donnerstag fand im Gartensaal des Prinzregententheaters in München die Jubiläumsveranstaltung „5 Jahre gentechnikanbaufreies Bayern" statt. Seit 2009 werden in Bayern keine gentechnisch veränderten Pflanzen mehr angebaut und besonders dank dem Einsatz der Imker seit 2010 auch nicht mehr zu Forschungszwecken freigesetzt.

Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund begrüßt ausdrücklich klare Position der Bayerischen Staatsregierung und baut darauf, dass daraus auch für die Zukunft die richtigen Entscheidungen nicht nur in Bayern sondern auch in Berlin und Brüssel folgen werden.

Die Erkenntnis, dass Gentechnikanbaufreiheit zu den Grundwerten des Freistaats gehören sollte, reifte in der Regierung erst sehr langsam und unter engagierter Mithilfe von Naturschützern, Bauern und Imkern.

So führte der Anbau von gentechnisch verändertem Mais von Monsanto auf einem staatlichen Versuchsgut dazu, dass betroffene Imker ihre Bienen wegbringen mussten, um ihre Bienen und Bienenprodukte zu schützen. Dieses Problem lösten die Imkerverbände gemeinsam, indem die betroffenen Bienenvölker vor dem Bayerischen Landtag und der Bayerischen Staatskanzlei aufgestellt wurden. Dies war ein kleiner Beitrag auf dem langen Weg des Umdenkens in der bayerischen Regierung.

„Noch vor 10 Jahren, gab es einen Ermittlungseinsatz des Staatsschutzes in unserer Geschäftsstelle, weil von unbekannten Personen angeblich 6 Maispflanzen auf Genmais-Parzellen der Landbauschule des Landwirtschaftsamtes Rotthalmünster geknickt wurden“ bemerkte Manfred Hederer, Präsident des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes und langjähriges Mitglied der CSU. „Wir begrüßen es sehr, dass inzwischen wieder der Schutz der Natur und der gentechnikfreien Landwirtschaft die höchste Priorität im Freistaat hat.“

Frau Staatsministerin Ulrike Scharf MdL verlieh im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um die Umwelt an Walter Haefeker, Präsident des Europäischen Berufsimkerverbandes (EPBA) und Vorstandsmitglied im DBIB und erklärte in ihrer Laudatio „Bienensterben, Pestizide, Gentechnik – er ist erfolgreicher Aufklärer und aufrechter Streiter für eine bienen- und umweltfreundliche Agrarpolitik.“

„Es gibt in unseren Reihen viele Mitstreiter, die diese Auszeichnung mindestens im gleichen Maße verdient haben“ sagte Walter Haefeker bei der Überreichung der Medaille und verwies auf die anwesenden Imkervertreter im Saal. Allen voran Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes (DIB) und natürlich Karl-Heinz Bablok, der für seinen
selbstlosen Einsatz vom DBIB bereits im Jahre 2007 mit dem goldenen Stachel ausgezeichnet wurde.

Der DBIB gratuliert auch Frau Dr. Martha Mertens, die als Sprecherin des Arbeitskreises „Bio- und Gentechnik“ des Bund Naturschutz in Bayern immer gemeinsam mit den Imkern für eine gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft gekämpft hat. Wir freuen uns auch, dassmit Frau Elisabeth Koch die ehemalige stellvertretende Kreisbäuerin im Landkreis Oberallgäu ebenfalls ausgezeichnet wurde. Gerade an der Basis des Bauernverbandes wurde frühzeitig erkannt, dass die Gentechnikfreiheit der richtige Weg zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft ist.

In der anschließenden Podiumsdiskussion waren sich die Anwesenden einig, dass dem Freistaat Bayern und den Vertretern der Regierungspartei (CSU) in den nächsten Monaten eine besondere Rolle bei der Festlegung der Regeln für das sogenannte Opt-Out in der EU zukommen wird. Eine Umsetzung des gerade gefassten Beschlusses des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments würde die Gentechnikanbaufreiheit nicht nur in Bayern endlich auf ein solides rechtliches Fundament stellen.

Weitere Infos zum Thema:
http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/landwirtschaft-gentechnik/2917-anbauverbote-fuer-genpflanzenmehr-autonomie-fuer-mitgliedstaaten
http://www.stmuv.bayern.de/ministerium/auszeichnungen/verdienst_umwelt/detailansicht.htm?tid=20498
http://www.presse-stmug.bayern.de/bilder-ausz/2/804928_n.jpg
http://www.stmuv.bayern.de/aktuell/presse/detailansicht.htm?ID=BTB5ZwrxX0he3zDlVcs4PA%3D%3D
http://brightsblog.files.wordpress.com/2008/11/drucksachegvo_staatsschutz15_0004430.pdf

Ansprechpartner:
DBIB, Manfred Hederer, Tel. 08806 924 509, Mobil 0151 2303 8271, manfred.hederer@berufsimker.de

 

 

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BEECOME 2014 - 44. Berufsimkertage Donaueschingen 2014

Geschrieben von Administrator.

gb english version - fr version francais

BEECOME Logodbib logo3. Europäischer Kongress BEECOME 2014
44. “Süddeutsche Berufs & Erwerbs Imkertage” in Donaueschingen
Freitag 24. Oktober, Samstag 25. Oktober und Sonntag 26. Oktober 2014
Veranstaltungsort: “Donauhallen” in Donaueschingen
Große Internationale Imker-Fachmesse

Der Eintritt für Nicht-Mitglieder des DBIB e.V. beträgt an allen drei Tagen 8,00 Euro. DBIB-Mitglieder zahlen bei Vorlage des Mitgliedsausweises keinen Eintritt.

Moderator der Veranstaltung: Werner Bader, Bayerischer Rundfunk

Programm Freitag

Programm Samstag

Programm Sonntag

Deutschlands größte Imker-Fachmesse mit mehr als 70 Ausstellern
in den Donauhallen, geöffnet:

Freitag 14:00 - 20:00 Uhr
Samstag 09:00 – 18:00 Uhr
Sonntag 09:00 – 16:30 Uhr
In den Donauhallen ist während der gesamten Veranstaltungszeiten für Bewirtung, Verköstigung usw. vom
Frühstück bis zum Abendessen gesorgt.

Mitveranstalter ist der Imkerverein Donaueschingen. Zimmervermittlung bietet die Tourist-Information Donaueschingen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

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Transatlantisches Freihandelsabkommen TTIP aus der Bienenperspektive

Geschrieben von Administrator.

 

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Einladung zum Informationsabend

 

 

 

Die Regierungen Europas und der USA planen das Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen(TIPP). Vorreiter ist das Handelsabkommen mit Kanada (CETA).
Braucht Europa Handelsabkommen wie CETA und TTIP? – Der internationale Handel wird doch bereits durch die WTO geregelt.

 

  • - Wie kommen die Verhandlungspositionen der beiden Seiten zustande?
  • - Warum werden Verhandlungen hinter verschlossenen Türen geführt?
  • - Können wir der EU-Kommission blind vertrauen?
  • - Welche Einflussmöglichkeiten haben die Bürger auf beiden Seiten des Atlantiks?
  • - Welche Rolle spielt das Thema „Gentechnik“?

Der Referent, Walter Haefeker , ist Präsident des Europäischen Berufsimkerverbandes und Vorstandmitglied des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes. Er beleuchtet anhand seinen langjährigen Erfahrungen als Imkervertreter in Brüssel das Verhalten der EU-Kommsission bei den TTIP-Verhandlungen.

Auf Grundlage seiner 14jährigen beruflichen Tätigkeit in den USA/Silicon Valley als IT-Manager versucht Walter Haefeker das Zustandekommen der amerikanischen Verhandlungsposition zu erklären.

  

 

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 20:00 Uhr

Hotel Wyndham Garden, Donaueschingen

(Hagelreinstr. 17 78166 Donauschingen)

 

Der Eintritt ist frei.

 

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Tagung: Auswirkungen von Neonikotinoiden auf Biene, Mensch und Natur

Geschrieben von Administrator.

 

deimmen

Auswirkungen von Neonikotinoiden auf Biene, Mensch und Natur: Tagung am 26.09.2014 in Lüneburg

EU-weit ist die Ausbringung von drei Neonicotinoiden bis Ende 2015 verboten. Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) und De Immen haben gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Imkerschaft, Landwirtschaft und Naturschutz eine Fachtagung organisiert, die weitere Erkenntnisse liefern und die Diskussion für die Zeit nach 2015 anregen soll.

Veranstalter:

Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH (KÖN) und De Immen e. V.

Ort:

Leuphana Universität Lüneburg

Leitung:

KÖN

Kosten:

45,-- Euro/Mittagessen, Getränke, Kaffeepausen (mit Bio-Produkten) inklusive

Kontakt:

Anmeldung bitte bis zum 24.09.2014 bei:
Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH,
Bahnhofstr. 15,
27374 Visselhövede
Tel.: 04262 9593-00 Fax: 04262 9593-77 anmeldung@oeko-komp.de

  

  

  

  

 

Zitate aus Donaueschingen 2014

maske-redePeter Maske (DIB)
"Wenn wir Nahrungsverbesserung erreichen, werden wir mehr Vitalität bei den Bienen erhalten."
walter redeWalter Haefeker (EPBA)
"Laut Chemieindustrie und Politik ist ein Bienenverlust von 7% bei Pestizideinsätzen hinnehmbar."

ebner-redeHarald Ebner (Grüne/MdB)
"Die Wissenschaft zeigt, dass das Verbot der Neonics richtig ist. Es ist ein Skandal, dass Bayer und Syngenta dagegen klagen. Ein Teilverbot ist nicht ausreichend."

"Rasch im Fluge die Freud' umarmen, leise
nur den Mund ihr berühren, wie die Biene
Nektarblumen berührt, o Freund, versetzt uns
unter die Götter."

Friedrich von Matthisson, 1761 - 1831