Refugees welcome! Freier Eintritt für Imkerkollegen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten.

Unter den hunderttausenden Menschen, die bei uns Asyl beantragen mussten, weil in ihrer Heimat Krieg, Chaos und politische Verfolgung herrschen, befinden sich auch Imker, die möglicherweise ihre Imkerei und ihre Völker zurücklassen müssen. Was ihren niemand nehmen konnte, sind ihre imkerlichen Fähigkeiten und ihr Wissen um die Honigbiene. Wir möchten ihnen in Donaueschingen die Gelegenheit bieten, Anschluss an die Imkerei bei uns zu finden und vielleicht so einen Weg zur Integration zu ermöglichen. Wir hoffen, dass sich auf diese Weise vielleicht Praktikanten- und Ausbildungsstellen ergeben oder auch Verbindungen zu die lokalen Imkervereinen entstehen.

Wir haben daher beschlossen, dass Imkerkollegen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und einen Begleiter, der sie nach Donaueschingen mitnimmt, freien Eintritt in die Ausstellung und die Vorträge bekommen.

Als Nachweis genügt die Aufenthaltsgestattung.

Wir bitten unsere Imkerkollegen mal vor Ort in den Unterkünften für Asylbewerber Ausschau nach Imkern zu halten und diese zu einem Besuch in Donaueschingen einzuladen. Dabei ist zu beachten, dass nicht jeder Asylbewerber sofort frei reisen kann. Dazu muss er bereits folgende Schritte durchlaufen haben:

1. ein durchgeführtes Interview 

2. eine Aufenthaltsgestattung 

3. eine Mindestaufenthaltsdauer von 3 Monaten ab dem Zeitpunkt des ersten Interviews

Die Ausländerbehörde kann z.B. wenn es der beruflichen Integration dient ggf. im Einzelfall eine Ausnahme machen und eine Reisegenehmigung erteilen.

Wir werden auf einer speziellen Internetseite in den nächsten Tagen auch Einladungen nach Donaueschingen in den wichtigsten Sprachen als PDF zur Verfügung stellen, die Sie in den Asylunterkünften auslegen können.

Es wird in Donaueschingen ein eigenes „Schwarzes Brett“ geben, wo sich Betriebe mit Beschäftigungsmöglichkeiten und Asylbewerber mit Erfahrung im Bereich der Imkerei finden können.

Wir möchten in Donaueschingen einen zusätzlichen Workshop durchführen, bei dem es um Imkerkurse für Asylbewerber geht, bei denen als Fortbildung unsere Betriebsweise erlernt werden kann und der Deutschunterricht um die Fachbegriffe der Bienenhaltung ergänzt wird.

Wir würden uns freuen, wenn es uns gemeinsam gelingen könnte im Bereich der Imkerei einen Beitrag zur Integration zu leisten.