Mittelwände einkaufen auf ist Vertrauenssache. Man gibt sein gutes Wachs im Tausch gegen Wachs von anderen Imkereien. Beide Seiten, Imker wie auch Umarbeiter, können nach den derzeitigen Bestimmungen ohne weiteres auch schummeln. Denn der Begriff Bienenwachs lässt von Seiten des Gesetzgebers sehr viel Interpretationsspielraum.
Wenn jedoch die Mittelwände für Bienen bzw. die Brut toxisch sind, oder man gar vollsynthetisches Wachs als Eigenwachs-Umtausch zurück bekommt, dann ist das mehr als nur Betrug! Das Vertrauen in einen funktionierenden Markt ist dahin!

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Hier sieht man die extremen Propolis-Ablagerungen
(c) Markus Bärmann

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen um gepanschte oder giftige Mittelwände. Meist wird in dem Zusammenhang von sehr lückenhaften Brutnestern berichtet, in Verbindung mit extrem ausgebildeten Propolisanlagerungen an den Zellrändern. Oder von Waben, welche ohne ersichtlichen Grund abrutschen (vor allem bei senkrecht gedrahteten Waben).

Wenn Sie oder Bekannte von Ihnen auch Opfer dieser Betrügereien wurden, bitten wir Sie, zum Einen umgehend Anzeige bei der Polizei zu stellen und sich zum Anderen bei wachsprobleme@online.de zu melden, damit wir die Infos bündeln und die bereits ermittelnde Staatsanwaltschaft unterstützen können. Die Betrügereien erstrecken sich nach unserem Kenntnisstand über große Teile Europas.

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Der Zellboden ist nicht wie üblich ein Sechseck, sondern sehr rund ausgebildet, so wie es sonst nur bei Königinnenzellen der Fall ist
(c) Markus Bärmann

Helfen Sie also mit, mehr Klarheit in diese Sache zu bekommen und teilen Sie diese Info auch anderen mit!

Der Vorstand