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Petition: Aigner nimmt Stellung zum Bienensterben

Geschrieben von Manfred Hederer.

Überraschung: Post von Frau Aigner! Mitten im Trubel der Demo „Wir haben es satt!“ erreicht Campact.de eine E-Mail aus dem Landwirtschaftsministerium. Dr. Immo Janz, Referent für Bürgerangelegenheiten, nimmt darin für seine Ministerin Stellung zu unserem Bienen-Appell, den mittlerweile über 190.000 Bürger/innen unterzeichnet haben.

Der Brief aus dem Ministerium zeigt deutlich, dass Ilse Aigner das Bienensterben als ein Anliegen vieler Bürger/innen nicht länger ausblenden kann. Genauso macht die Art des Briefes deutlich, dass die Ministerin glaubt, sie könne die Initiatoren mit halbgaren Aussagen zu Deutschlands Vorreiterrolle im Agrar-Umweltschutz abspeisen. Das ist besonders ein Affront gegen den DBIB e.V., der sich seit Jahrzehnten in verschiedensten Gremien und mit großer Expertise für die Belange der Bienen einsetzen.

Quelle: Campact.de, Ganzen Artikel lesen...

 

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Petition: Bienensterben stoppen: Neonikotinoide in Pestiziden verbieten

Geschrieben von Manfred Hederer.

"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben." Albert Einstein. 

Bienen auf der ganzen Welt sterben. Ihr Verschwinden bedroht unsere Nahrungskette und die natürliche Vielfalt. Eine der Ursachen: giftige Pestizide, in denen sogenannte Neonikotinoide enthalten sind. Am 31. Januar könnte die Europäische Kommission diese giftigen Stoffe verbieten. Wir müssen schnell handeln.

Zum ersten Mal hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Studie bestätigt, dass der Einsatz von Neonikotinoiden mitverantwortlich für das Bienensterben ist! Eine Meinung, die wir Imker, Bürger und Verbände schon lange vertreten.

Im Verdacht hat die Aufsichtsbehörde Insektizide des deutschen Herstellers Bayer und des Schweizer Syngenta-Konzerns. Die EFSA warnt ausdrücklich vor den Gefahren für Bienen durch die drei Insektizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam.

Rund ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion und wahrscheinlich zwei Drittel der wichtigsten Nahrungspflanzen sind von Bestäubern wie Bienen abhängig.

Doch unter dem Druck der Pestizid-Industrie könnten die europäischen Behörden beschließen, dem Rat der EFSA nicht zu folgen und kein vollständiges Verbot dieser Pestizide beschließen.

Es bleiben uns nur wenige Tage, um die Europäische Union zu bitten, die bienenfeindlichen Pestizide zu verbieten. Gemeinsam wollen wir eine Bürgermobilisierung in ganz Europa starten und der EU zeigen, dass jetzt der Zeitpunkt zum Handeln gekommen ist. 

Vielen Dank für Ihre Unterschrift. Leiten Sie diese Petition gerne an Ihre Freunde weiter.

Das Wohlergehen der Bienen muss höchste Priorität haben.

 

Hier geht es zur Unterschrift!

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Einladung an die Presse in Thüringen

Geschrieben von Administrator.

nabu thuer   LTI   BFT   dbib logo

 

 

Der Lebensraum der bestäubenden Insekten, wie der der Bienen ist in Gefahr. Zunehmende Umweltbelastungen und der Mangel an artenreichen Blütenpflanzen machen den Tieren das Leben schwer.

Für das Nahrungsangebot der in Thüringen gehaltenen Bienenvölker wurde bis jetzt aber nur unzureichend etwas getan. An Autobahnen, Bahnstrecken und auf den öffentlichen Flächen in Städten und Gemeinden sind mehr Blühpflanzen zu finden als in der Thüringer Agrarlandschaft, die sich jedes Jahr nach der Rapsblüte in eine grüne Wüste verwandelt.

Damit sich an dieser Situation etwas ändert, haben die Thüringer Imkerverbände und der NABU Thüringen eine gemeinsame Position mit Forderungen an Politik und Landwirtschaft verfasst.

Im Rahmen eines Pressegespräches möchte wir Ihnen diese Position gerne vorstellen.

Datum: 12.02.2013
Uhrzeit: ab 11 Uhr
Ort: Bienenmuseum Weimar, Ilmstraße 3, 99425 Weimar

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
Rainer Hanke (Stellvertretender Landesvorsitzender des NABU Thüringen)
Frank Reichardt (Vorsitzender des Landesverband Thüringer Imker e.V.)
Dieter Kremerskothen (Landesgeschäftsführer des Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund e.V. – Landesgruppe Thüringen)
Mike Wünscher (2. Vorsitzender der Buckfast Imker Sachsen-Anhalt Thüringen)

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Ehrhardt
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
NABU Thüringen e.V.
Tel.: (0 36 41) 60 57 04
Fax: (0 36 41) 21 54 11
E-Mail: Juergen.Ehrhardt@NABU-Thueringen.de

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Verleihung des Schwarzen Pinsels 2013 an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Geschrieben von Administrator.

CRW 5116Im Rahmen der Eröffnung des Großimkertages Soltau 2013 wird wieder der Schwarze Pinsel an Personen in Politik und Wissenschaft verliehen, die durch Entscheidungen der Imkerei am meisten geschadet haben.

In diesem Jahr geht dieser Preis unter anderem an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), weil sie den Standpunkt vertritt, dass Deutschland als Chemiestandort die Rahmenbedingungen für die Agro-Gentechnik verbessern muss.

Zitat: "Sie gestatten sicherlich noch einen abschließenden Satz zu der Gentechnik. (...) Deutschland ist ein Chemiestandort. Und wir müssen es schaffen, gentechnisch veränderte, nachwachsende Rohstoffe nicht zum Konsum, zum Essen, sondern für die chemischen Reaktionen herzustellen. Die Bedingungen sind jetzt schlechter als in allen anderen europäischen Ländern, das ist die Wahrheit. Und deshalb wird Deutschland sich auf diesem Gebiet nicht so entwickeln, deshalb werden wir das auch ändern. (...) Das ist von der BASF bis zu anderen Chemieunternehmen eine ganz wichtige Sache."

Manfred Schwarzer Pinsel kleinDiese Position hat der Imkerei in Deutschland massiv geschadet. Die Folge davon war und ist die Intensivierung der Versuchsanordnungen für Freilandversuche von Gentech-Pflanzen, bessere Rahmenbedingungen für Biogaserzeugung durch Mais-Monokulturen durch hohe Subventionen und der damit einhergehende massive Pestizideinsatz durch Neonikotinoide und andere Gifte wie Glyphosat.

Zitate aus Donaueschingen 2016

maske-redePeter Maske (DIB)
"Auf die Leistungen der Landwirtschaft für den Naturschutz müssen zukünftig die Subventionen ausgerichtet werden."
ebner redeHarald Ebner (MdB)
"Für eine bienenfreundliche Landwirtschaft braucht es den Ausstieg aus den Neonicotinoiden und ganz dringend einen wirksamen Masterplan für eine deutliche Pestizidreduktion."

 

"Rasch im Fluge die Freud' umarmen, leise
nur den Mund ihr berühren, wie die Biene
Nektarblumen berührt, o Freund, versetzt uns
unter die Götter."

Friedrich von Matthisson, 1761 - 1831